Montag, 23. April 2012

Die Piraten müssen erstmal wissen, was sie wollen

Ich bin immer wieder darüber überrascht, welch eindrucksvolle Wahlergebnisse von den Piraten erzielt werden, wobei die Partei doch so zersplittert ist. Meiner Meinung nach wissen die Piraten noch nicht einmal im Ansatz, was sie machen und wer sie sein wollen.

Klar, bei Computerthemen sind sie eine eingeschworene Truppe - aber das war es dann auch schon. Zumal mir die Partei hier schon gegen den Strich geht. Beim Datenschutz stimme ich den Jungs und Mädels noch zu, beim Urheberrecht aber schon nicht mehr.

Alle andere politischen Bereiche sind keine Paradedisziplinen der Piraten. Einige meinen ja, ganz extreme Positionen einnehmen zu müssen. Dass hier immer mal wieder von Nazis gesprochen wird, ist schon lange nicht mehr überraschend. Da haben sich einige Leute in die Partei gedrückt, die wohl nicht so wirklich dazu passen.

Die Frage ist nur, weshalb die Partei bei so vielen Wählern gut ankommt. Sind es tatsächlich die IT-Themen, die für so viel Zuspruch sorgen? Ist gut möglich, aber denken die Wähler denn nicht weiter? Mir persönlich gefällt es, dass den anderen Parteien endlich mal ihre schlechte IT-Kompetenz zum Verhängnis wird. Aber so kann es nicht bleiben. Die Piratenpartei muss ich entwickeln und ein klares Programm entwerfen - und zwar ganz schnell.

Ansonsten könnte die Partei schneller vom Bildschirm verschwinden, als sie in Erscheinung getreten ist. Immerhin dürften die anderen Parteien reagieren - und die Piraten scheinen vor allem eine Menge Protestwähler überzeugt zu haben.

Noch was Lustiges zum Abschluss: Die Piraten können auch richtig für Spaß sorgen. Die Satire vom Postillon trifft voll und ganz meinen Geschmack.

Montag, 19. März 2012

Wir haben also einen neues Bundespräsidenten

Im letzten Beitrag, den ich hier im Januar veröffentlicht hatte, befasste sich mit dem Bashing des Bundespräsidenten Christian Wulff. Damals hatte ich ihn noch in Schutz genommen - aber danach sollten ja noch so einige Highlights aufgedeckt werden. Dementsprechend finde ich es jetzt auch gar nicht einmal so schlimm, dass er von seinem Amt zurückgetreten ist.

Interessant ist aber, dass relativ wenig über andere Spitzenpolitiker und deren Lebesstil recherchiert wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass es da noch deutlich mehr Personen gibt, die sich von Freunden aus der Wirtschaft fleißig unter die Arme greifen lassen. Die Parteizugehörigkeit dürfte hierbei keine sehr große Rolle spielen: Wenn Geld lockt, wird gerne zugegriffen.

Aber ich schweife ab. Eigentlich sollte es in diesem Beitrag um den Bundespräsidenten gehen. Seit gestern haben wir ja einen neuen Präsidenten, nämlich Herrn Gauck. Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung davon habe, was dieser Mann gemacht hat und wie er zu diesem Amt gekommen ist. Den Eindruck eines wirklich repräsentativen Staatsmannes macht er auf mich jedenfalls nicht. Vielleicht wäre es besser, man würde dieses Amt einfach abschaffen. Das würde die Staatsausgaben senken, was vermutlich den größten Nutzen brächte.

Montag, 2. Januar 2012

Über den Präsidenten macht man sich besser nicht lustig

Noch nie zuvor war es so leicht, seine Meinung zu äußern und dabei eine stattliche Reichweite zu erzielen. Ganz egal ob mit Hilfe von Blogs oder mit Facebook: Ein paar Kontakte genügen oftmals schon, damit Nachrichten die große Runde machen.

Nun ist es leider so, dass viele Nutzer dazu neigen, über andere schlecht zu reden oder sich über sie lustig machen. Nun ist Humor zwar nicht verboten, doch wie weit darf man gehen? Derzeit ziehen viele Blogger über den Bundespräsidenten her, weil dieser einen Facebook Nutzer angezeigt hat. Der Facebook Nutzer hatte ein Foto von der Gattin des Präsidenten veröffentlicht und dazu einen eher negativen Text verfasst.

Viele Blogger prangern nun an, dass der Präsident übertreibt und wohl noch nie etwas vom Streisand-Effekt gehört hat. Aber: Muss man denn andere Leute im Internet fertig machen? Darf man sich über den Bundespräsidenten und dessen Familie einfach lustig machen - und das öffentlich im Netz? Wie verhält es sich denn, wenn dies mit dem Otto-Normalverbraucher geschieht - dann rufen plötzlich alle Mobbing und die Situation ist eine andere.

Ich bin der Meinung, dass der Präsident zweifelsohne übertrieben hat. Aber auf der anderen Seite sollten sich die Leute genauer überlegen, welche Informationen sie im Netz veröffentlichen. Gerade wenn man anderen schaden könnte, sollte man genau abwägen, ob ein entsprechender Blogpost oder ein Facebook-Eintrag tatsächlich sein muss.

Dienstag, 22. November 2011

Simfy nun ohne Gratisangebot

Wer online gute Musik hören möchte, muss sich nicht zwingend bei YouTube durchklicken und darauf hoffen, dass aufgrund der Gema noch ein paar ungesperrte Musikstücke zu finden sind. Schließlich gibt es auch noch Alternativen.

Einer dieser Alternativen ist simfy. Für den Musikdienst kann ich mich schon sehr lange begeistern, was nicht nur an der großen Auswahl an Musik liegt. Es ist nämlich so, dass er bislang kostenlos genutzt werden konnte. Erst vor kurzem stampfte man das Angebot regelrecht ein - erst reduzierte man die kostenlose Nutzung auf 20 Stunden, dann auf 5 Stunden.

Nun meinen alle, dass simfy nicht mehr lange existieren kann. Allerdings finde ich den Service extrem gut gelungen - vor allem der Software-Player im Browser überzeugt mich. Deshalb spiele ich nun mit dem Gedanken, auf das Abo-Modell einzusteigen. Die monatlichen Kosten in Höhe von 5 Euro halte ich für überschaubar. Im Grunde bekommt man für dieses Geld sogar eine ganze Menge geboten hier.

Im Bandscomeback Blog ist man übrigens auch dieser Meinung und stellt ein paar tolle Vergleiche her. Im Grunde bekommt man für 5 Euro noch nicht einmal ein Album zu kaufen - aber bei simfy stehen Millionen von Songs bereit. Vermutlich werde ich mich heute noch anmelden.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Dieses Jahr gibt es zum Geburtstag ein Grillfest

Der Geburtstag hat mir im letzten Jahr zu viel Arbeitet bereitet. All die ganzen Leute bei uns in der Wohnung, das war einfach nichts. Es war zu voll und irgendwie kam auch keine gute Stimmung auf. Ihr müsst mir auch gar nichts vormachen, ich bin mir dessen selbst bewusst.

Deshalb habe ich überlegt, es in diesem Jahr ganz anders zu machen. Wie zu Jugendzeiten soll die Party am Grillplatz steigen. Gerade weil es diesen Herbst so warm ist und es am Wochenende ohnehin gutes Wetter geben soll, halte ich das für eine gute Idee. Am besten Ihr zieht euch einfach ein wenig wärmer an, dann sollte das schon passen.

Für Verpflegung meiner Geburtstagsgäste ist selbstverständlich gesorgt. Ihr müsste also nur gute Laune mitbringen. Auf der Erhalt einer Geburtstagseinladung sollte Ihr übrigens nicht spekulieren. Das Erstellen von Einladungskarten ist mir wirklich zu stressig. Ihr könnte einfach alle kommen - wobei es wegen der Planung schon gut wäre, wenn Ihr die nächsten Tage Bescheid gebt.

Montag, 26. September 2011

Die Hochzeitsleute nerven mich

Heute möchte ich noch einmal einen Beitrag zum Thema Hochzeit nachlegen. Wie schon in der letzten Woche angemerkt, kann ich mich für Hochzeiten nur bedingt begeistern. Ich halte es einfach nicht mehr erforderlich, diesen Weg zu gehen - auch ohne den Segen der Kirche ist es möglich, eine Beziehung zu führen.

Was das Thema Steuer betrifft, so dürfte es auch keine Schwierigkeiten geben. Soweit ich weiß spielt das Finanzamt mit, sofern man nachweisen kann, dass man eine richtige Partnerschaft führt.

Bei meinem Bekannten, über den ich letzte Woche berichtet habe, ist es mittlerweile so, dass sich die Hochzeitswünsche konkretisiert haben. Nun wollen sie doch tatsächlich noch in diesem Jahr heiraten - weil 2011 ja so eine schöne Zahl ist. Aber der 11.11 dürfte wohl kaum in Frage kommen. Finde ich für eine Heirat einfach unpassend, weil der Karneval Fokus dann wohl doch zu stark ist.

Wenn Sie tatsächlich heiraten, werde ich natürlich hingegen. Lust habe ich aber schon jetzt nicht. Hochzeitsfeiern kosten viel Zeit und Nerven - eigentlich hat man nicht viel davon.

Montag, 19. September 2011

Ist Heiraten überhaupt noch zeitgemäß?

Manchmal bin ich ganz froh, dass nicht alle meine Freunde dieses Blog hier kennen - so kann ich auch Themen aufgreifen, die diese Leute nämlich direkt betreffen. Im heutigen Beitrag geht es um die geplante Hochzeit eines Freundes und meinen Ansichten dazu.

Ich finde es komisch, dass die Leute nach wie vor ein riesiges Theater rund um das Thema Hochzeit veranstalten. Konkret geht es darum, dass der besagte Kumpel sich vor kurzem verlobt hat. Er hat ein wahnsins Drama gemacht, nur um Verlobungsringe zu besorgen. Muss das wirklich sein? Aber es kam noch besser: Seine Freundin bzw. Verlobte hat dann später ewig lang nur über ihre blöden Ringe geredet. Was soll das?

Dieser ganzen Sache mit dem Verloben und Heiraten kann ich einfach nicht viel abgewinnen. Dass ich zurzeit Single bin, hat damit übrigens nichts zu tun. Meiner Meinung nach kann man heutzutage auch problemlos in wilder Ehe leben. Außerdem halten die meisten Beziehungen ohnehin nicht lange - die einzigen, die wirklich profitieren, sind doch die Scheidungsanwälte.

Montag, 22. August 2011

Wie stark kann man bei Teilzeit die Arbeitszeit reduzieren?

Ich bekomme zunehmend mehr Probleme damit, Beruf und Interessen unter einen Hut zu bekommen. Deshalb wünsche ich mir mehr Freizeit, was wiederum bedeutet, im Job kürzer treten zu müssen. Dementsprechend spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, in Teilzeit zu arbeiten.

Im Prinzip habe ich gar nicht erst lange überlegt, sondern mich gleich mit meinem Chef in Verbindung gesetzt und mein Anliegen vorgetragen. Der war natürlich gar nicht davon begeistert, dass ich weniger arbeiten möchte. Allerdings hat er am Ende dann doch eingelenkt - und heute habe ich dann erfahren, welche Möglichkeiten es bei den Teilzeitjobs für mich gibt.

Irgendwie bin ich enttäuscht, weil ich immer noch viele Stunden abdrücken muss. Eigentlich dachte ich, dass es Teilzeitstellen vor allem für Alleinerziehende gibt, damit diese Personen über deutlich mehr Zeit verfügen. Aber im Endeffekt ist es so, dass ich gerade einmal einen Tag in der Woche weniger arbeit - und dass bei einem satten Lohneinschnitt. Ich bin ziemlich enttäuscht. Ist es nicht möglich, die Arbeitszeit noch viel stärker zu reduzieren (natürlich möchte ich nicht bei einem 400 Euro Job landen)?

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